Ich glaube, meine Liebe zur Fotografie war schon immer da.
Angefangen hat alles ganz einfach. Ganz ohne Plan, ohne Businessidee, ohne großes Konzept. Ich habe meine Kinder fotografiert. Beim Spielen, beim Lachen, in diesen kleinen Momenten, die man im Alltag fast übersieht und später doch so sehr vermisst. Ich wollte Erinnerungen festhalten. Echte Erinnerungen. Nicht perfekt, nicht gestellt, sondern so, wie sie waren.
Irgendwann habe ich diese Bilder Freunden gezeigt. Und dann kam dieses schöne: „Kannst du das auch für uns machen?“ Erst ein paar Fotos hier, ein paar dort. Dann wurden es mehr Menschen, mehr Geschichten, mehr Begegnungen. Und plötzlich war da etwas, das größer wurde als nur ein Hobby.
So ist das wohl, wenn aus einer reinen Freude langsam ein Beruf wird.
Manchmal kann ich selbst kaum glauben, dass ich seit über zwölf Jahren Liebesgeschichten fotografiere. Zwölf Jahre voller Hochzeiten, Reisen, wunderschöner Orte und Menschen, die mir ihre wichtigsten Momente anvertraut haben. Das ist nicht selbstverständlich. Für mich ist jedes Event immer noch etwas Besonderes.
Was ich an Menschen liebe? Dass sie echt sind.
Ich möchte Menschen nicht verändern. Nicht glätten. Nicht aus ihnen eine Version machen, die es gar nicht gibt. Keine Haut ohne Spuren, kein Körper ohne Leben, kein Gesicht ohne Geschichte. Für mich ist ein Mensch schön, weil er genau das mitbringt: seine Geschichte, seine Energie, seine Art zu lachen, zu schauen, nervös zu sein, sich zu bewegen, zu lieben.
Genau das möchte ich fotografieren.
Ich liebe den Reportage-Stil, weil er ehrlich ist. Uninszeniert. Lebendig. Gleichzeitig mag ich auch diesen editorial Touch, diese kleine Prise Eleganz, wenn alles für einen Moment wie aus einem Magazin wirkt, aber trotzdem echt bleibt. Für mich wird es besonders spannend, wenn beides zusammenkommt: echte Momente und ein feines Gespür für Ästhetik.
Ich mag es, neue Menschen kennenzulernen. Menschen mit Geschichten, mit Eigenheiten, mit Träumen, mit Humor, mit kleinen Unsicherheiten und großen Gefühlen. Ich glaube, wir lernen ständig voneinander. Manchmal durch Gespräche, manchmal nur durch Beobachten. Und genau das macht meine Arbeit so wertvoll für mich.
Sprache ist dabei keine Grenze. Ich spreche Deutsch, Englisch, Spanisch und Rumänisch. Aber ganz ehrlich? Manchmal braucht man für die schönsten Momente gar nicht so viele Worte.
Für mich ist jede Hochzeit, jedes Shooting und jede Begegnung eine kleine Einladung, ganz aufmerksam hinzusehen. Und ich nehme diese Einladung ernst. Mit Respekt, mit Ruhe, mit Erfahrung und mit sehr viel Liebe für das, was ich tue.
Vielleicht lernen wir uns ja irgendwann kennen.
Ich würde mich freuen.
Alles Liebe,
Cristina